"Başakşehir" (district of Istanbul)
 Preview: part #2 of the project:

Concept of the project"Psychogeographic exploration" is a practice that rediscovers the physical city through the moods and atmospheres that act upon the individual. Perhaps the most prominent characteristic of psychogeography is the activity of WALKING. The act of walking could be become a subversive and political act. The exploration takes place alone or with others participants in an emblematic district of the city. For this exhibition I will use a spatial installation, including: sculpture, photography, geographic map with the route and an original soundscape. Exhibition planned the 5. of May at the Art Space REM, Istanbul
sketch: Study of the Maps
Ausstellung
06.05. - 29.05.2016
In Zusammenarbeit mit der Mimar Sinan Universität für Schöne Künste, Fakultät für Architektur, Facbereich Stadt- und Regionalplanung.

Für seine Ausstellung in Istanbul entwarf Youssef Tabti das Projekt „Basaksehir“, das ist der Name eines Istanbuler Viertels. Es wurde in Zusammenarbeit mit der Studenten der Abteilung für Stadt- und Regionalplanung der Universität Mimar Sinan der Schönen Künste realisiert. Das Projekt besteht aus einer räumlichen Installation, die eine Soundscape, visuelle Mappings sowie fotografische Bilder umfasst, welche die Umgebung der von den Studenten realisierten sogenannten „psychogeografischen“ Strecken dokumentieren.Das Ausstellungsprojekt „Başakşehir – Psychogeographic exploration* “ ist nach der Veranstaltungsreihe  Petržalka, die durch Youssef Tabti entworfen und in verschiedenen Ländern umgesetzt wurde, das zweite Projekt des Künstlers. Es wurde durch die „Théorie de la Dérive“ der Bewegung „Situationistische Internationale (S.I.)“ inspiriert. Die Installationen, welche durch den Künstler entworfen wurden, beschränken sich nicht auf die Beschreibung einer simplen urbanen Entdeckungsreise, sondern sie haben es sich zum Ziel gesetzt, mittels des Einsatzes mehrerer verschiedener Medien, wie etwa Film, Fotografie, Ton oder auch der Kartographie zufällige Koinzidenzen zu provozieren und zu erschaffen – und dadurch eine Art „Synchronizität“ für den Betrachter herzustellen.

*Die Psychogeographie untersucht, welchen Einfluss die geographische Umgebung auf die Wahrnehmung, das psychische Erleben und das Verhalten hat. Die Psychogeographische Forschung findet dabei an der Schnittstelle der Fachgebiete Kunst, Architektur, Geographie und Psychologie statt. Der Begriff wurde vor allem von der Künstlergruppe „Die Situationistische Internationale (S.I.)“ 1957-1972 geprägt.



Exhibition views at REM Artspace : Installation with visual Mappings, Soundscape, Video, Photographs and Iron Sculptures.
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Auszug aus dem Katalog


















Interview for the newspaper Istanbul Art News. Mai 2016
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