Die Auflösungserscheinungen und Verflüchtigungen unserer Gegenwart bilden die ephemeren Koordinaten von RADICAL TWILIGHT. Expeditionen in die Grauzonen der Wirklichkeit. Ausgangspunkt ist die rasende Beschleunigung unserer Alltagswelt, die sich zunehmend dem Zugriff entzieht. Die Ausstellung begibt sich in die toten Winkel abseits der Datenhighways und glatten Useroberflächen auf die Spur der verborgenen Wirklichkeiten und Wahrheiten hinter dem allgegenwärtigen Rauschen der Bilder und Worte. In den Grauzonen und Paralleldimensionen an den Rändern, Kehr- und Unterseiten der Realität schärfen sich die Konturen einer erweiterten Wahrnehmung: Das Unheimliche, Ver- borgene, Geheimnisvolle und Undurchsichtige wird zur Reflexions- und Reibefläche gesteigerter Klarsicht. 
 
The phenomena of dissolution and dissipation that permeate our present-day world form the ephemeral coordinates of RADICAL TWILIGHT. Expeditions into the Gray Zones of Reality.
The point of departure is the rapid acceleration of our everyday environment, which is becoming increasingly elusive.
The exhibition explores the blind spots beyond the data high- ways and smooth user interfaces, tracing the hidden realities and truths behind the omnipresent flow of images and words. In the gray zones and parallel dimensions on the edges, inversions, and undersides of reality, the contours of perception sharpen: the uncanny, the hidden, the mysterious, and the opaque manifest themselves as sites of reflection and friction that lead to an enhanced state of lucidity.
g : 21.06.2019, 19 h Mit / With: Maksim Artemiev, Ina Arzensek, Gleb Bas, Sarah-Christina Benthien, Carly May Borgstrom, Peter Boué, Kyung-hwa Choi-ahoi, Dorothee Daphi, Cordula Ditz, Friedrich Einhoff, Christiany Erler, Jasmine Fan, Uli M. Fischer, Jivan Frenster, Julia Gröning, Hinrich Gross, Ole Henrik Hagen, Dorothea Heinrich, Anke Herrmann, Achim Hoops, David Huss, Daniel Jasser, Hannimari Jokinen, Andrija Jovanović, Ralf Jurszo, Naho Kawabe, Katharina Kohl, Joschka Korn, Lumi Lausas, Jochen Lempert, Almut Linde, Filipe Lippe, Marc Lüders, Chantal Maquet, Matthias Meyer, Sabine Mohr, Luka Papić, Daniel Puiggròs Coll, Thomas Rieck, Alexander Rischer, Diana Sánchez, Susanne Sander, Patrícia Sanhudo, Sylvia Schultes, Jana Schumacher, Aron Sekelj, Silke Silkeborg, Malte Stienen, Klara Stoyanova, Youssef Tabti, Nikos Valsamakis.
Bild / Image: Achim Hoops, Untitled, Digitalzeichnung / digital drawing, 2019 ( Detail )
Kuratorin / Curator: Belinda Grace Gardner

Laubenland – Künstlerische Interventionen im Heimgartenbund Altona. Hamburg

 

  
AGORA/ ἀγορά 

 Installation und Performance zu den Büchern 

„Menschenwürde“ und „Texte zur Freiheit“

In der Antike waren Lesungen und Diskussionen ein fester Bestandteil des Kulturlebens.
Die Bücher stehen im Garten zur Verfügung.
Sie können gelesen werden und sind zur Anregung für Gespräche gedacht.

  

 

 

 

ANLEITUNG ZUM PROJEKT:

1/ Bitte nehmen Sie sich ein Buch und genießen Sie die Lektüre auf einem Kissen im Garten.

Optionen :

2/ Sie können einen Marker nehmen und Passagen, die Sie mögen, markieren.






















Die Aktion »Laubenland 2019« findet als Parallel-Veranstaltung der kunst altonale im Rahmen der diesjährigen altonale21 statt.


(Installation View Institut Français Hamburg 2019 with video by Matthias Meyer)
work presented:
"EDVARDS TAG- Vom Warten auf den versprochenen Augenblick (2008)" ist der Titel der multimedialen Photoinstallation des Videokünstlers und Photographen Youssef Tabti. Gemeinsam mit dem Schriftsteller Alexander Häusser* entstand eine Geschichte für sieben Photographien und eine Stimme.
Diese Präsentation ist ein Versuch einer anderen Art der Inszenierung, ein Konzept, indem mehrere Ebenen sich entfalten können.

Raum-,Klanginstallation mit Plakat, Schallplattenspieler, Cover, Buch, Leuchtkasten / Großbild-Dia 
 Galerie der Villa

WATERLOO 

Mit Silke Marohn



Eröffnung
Freitag 5. April 2019 · 18 Uhr

Künstlergespräch
Donnerstag 11. April 2019· 19 Uhr
Mit Silke Marohn und Youssef Tabti
Moderation: Peter Heidenwag

Führungen
Donnerstag 25. April 2019· 18 Uhr
Samstag 4. Mai 2019· 16 Uhr

Finissage
Donnerstag. 9. Mai 2019 · 18 Uhr

Die Ausstellung ist nicht jugendfrei.

Galerie der VillaBellealliancestr. 35 · 20259 Hamburg

mit freundlicher Unterstützung der Kulturbehörde Hamburg 

Istanbul Trilogie
2015 2016 2017 

“...I realized either I was crazy or the world was crazy; and I picked on the world.
And of course I was right.” Jean-Louis Lebris de Kérouac

„Da wurde mir klar, dass entweder ich verrückt war oder die Welt. Und ich tippte auf die Welt. Und natürlich hatte ich recht.“    
Jean-Louis Lebris de Kérouac 

Die drei in der Kulturakademie Tarabya in Istanbul entwickelten Projekte standen unter dem Einfluss der sich massiv verändernden politischen Situation während Youssef Tabtis Aufenthalts und sind Ausdruck einer Auseinandersetzung mit den Geschehnissen in der Türkei. 
The three projects developed at the Tarabya Cultural Academy in Istanbul were influenced by the massively changing political situation during Youssef Tabti's stay and are an expression of a confrontation with the events in Turkey.
 (Ein Auszug aus dem Katalog Kulturakademie Tarabya. 2018 . click on a picture to enlarge)
I

Basaksehir - Psychogeografic exploration Istanbul #2. 2015
-Galerie REM Artspace, Istanbul, Turkey 2016 
-Mimar Sinan Fine Arts University Istanbul. Turkey 2017

Kriegsspiel. 2016
-6. Sinopale (Biennale), Sinop. Turkey 2017
-Hamburger Bahnhof-Museum für Gegenwart-Berlin 2018

Rhetoric - Hill of the Pnix. 2017
-3. Berliner Herbstsalon. Gorki Theater Berlin. 2017
-Frise-Künstlerhaus Hamburg. 2017



 
III
II



PERFORMANCE

KULTURAKADEMIE TARABYA ZU GAST IN BERLIN
Unter dem Titel Studio Bosporus findet erstmals eine Werkschau der Stipendiatinnen und Stipendiaten des Jahrgangs 2017/18 der Kulturakademie Tarabya im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin statt.

Kriegsspiel 2016 (Auszug aus dem Katalog "kulturakademie Tarabya 2016/2017")
Kriegsspiel, Istanbul Trilogie Teil II (2016/17)
Handgemachte Spielstücke. 77cm X 95cm. 36 Holzspielstücke. Das Spiel besteht aus einem Brett mit 500 Quadraten (25 x 20)
  
Den zweiten Teil seiner Trilogie realisierte Tabti auf der Sinopale in Sinop, einer Stadt an der Schwarzmeerküste, in der nach einer letztes Jahr türkeiweit durchgeführten Umfrage die glücklichsten Menschen des Landes leben sollen. Hier inszenierte er das Kriegsspiel, ein Gesellschaftsspiel, in dem es nicht um die Eroberung von Territorien geht, sondern darum, den Feind zu besiegen. Auch diese Arbeit bezieht sich auf die Situationistische Internationale, im Besonderen auf Guy Debord, der das Brettspiel, das Ende des 18. Jahrhunderts am preußischen Hof entwickelt wurde, nicht als „Krieg“, sondern als „Brechung der Kommunikation“ verstand und weiter- entwickelte. weitere informationen über das Spiel finden sie hier

This project is a game that I developed in June 2016 for the Art Biennial Sinopale 6 in Sinop,Turkey. The aim of the game is to play with several people in several places of the city during the Biennial.
This is a strategy game with own handcrafted pieces inspired by the research of the French essayist Guy Debord (1931-1994) in 1965, but not published for many years. 


(click on a picture to enlarge) 

       

Im Bild mit dem Künstler, Bundesminister des Auswärtigen Heiko Maas, Klaus-Dieter Lehmann Präsident des Goethe-Instituts und  Michelle Müntefering Staatsministerin im Auswärtigen Amt  (©Dawin Meckel)(© Victoria Tomaschenko)
Foreign Minister Heiko Maas, Michelle Müntefering, Minister of State at the Federal Foreign Office and Tarabya Alumni Youssef Tabti at the opening of the Studio Bosporus showcase of Kulturakademie Tarabya in Berlin, © 
                                                                                              

Bourj Hammoud - Psychogeographic exploration Beirut #3

Installation and reception 
By Youssef Tabti and Rani el Rajji 
Zoukak Studio. Beirut, Lebanon
Das Projekt Bourj Hammoud – Psychogeographic exploration Beirut #3* “ ist nach der Veranstaltungsreihe  "Petržalka"(Bratislava. 2015) und "Başakşehir"(Istanbul. 2016/2017), die durch Youssef Tabti entworfen und in verschiedenen Ländern umgesetzt wurde, das dritte Projekt des Künstlers.
Der Beiruter Vorort "Bourj Hammoud" wird auch als das Herz der Armenier im Libanon genannt. Die Einwohner des Stadtteils sind überwiegend Armenier und Nachkommen von Überlebenden der Todesmärsche (1915/1916) in Anatolien infolge des Völkermordes an den Armeniern. Der Stadtteil wurde ab den 1920er Jahren bebaut und von armenischen Flüchtlingen besiedelt. Die Armenier im Libanon sind libanesische Bürger oder Zugezogene armenischer Herkunft. Die armenische Gemeinde Libanons ist im Wesentlichen in der Zeit nach dem Großen Völkermord entstanden, als armenische Flüchtlinge im Libanon Zuflucht fanden. (source Wikipedia) eng.version  


A collaboration between Youssef Tabti, French artist, based in Germany and Rani Al Rajji, Lebanese architect, based in Beirut. Initiated by Goethe-Institut Libanon.



Project Description:
“Psychogeographic exploration" is a practice that rediscovers the physical city through the moods and atmospheres that act upon the individual. Psychogeography is the experimental exploration of the environment and its impacts. It investigates the influence the geographic environment has on the perception and the behavior of the individual. Perhaps the most prominent characteristic of psychogeography is the activity of WALKING. The act of walking could be become a subversive and political act.
About 10 participants from Beirut with different social backgrounds explored the district of Bourj Hammoud through individual and collective walking tours through the district. During these tours, participants collected items, drew maps and wrote down thoughts and observations. The exhibition at Zoukak Studio is the final presentation of the project, showcasing a mapping of the region through the participants’ routes on a map, as well as photographs, objects and texts of the participants.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu Fuß durch Beirut


Ziellosigkeit wird oft als Schwäche und Desorientierung interpretiert. Dabei übersehen wir das Potenzial, das ihr innewohnt: die Möglichkeit, Neues zu entdecken und Altbekanntes mit einem anderen Blickwinkel zu erkunden. Zum Beispiel beim Umherschweifen zu Fuß durch Beirut.
Spazierengehen als subversive Kunst. Das ist die Idee, die hinter dem Projekt „Psychogeografische Routen“ steckt. Der Künstler Youssef Tabti hat dieses Projekt ins Leben gerufen. Zusammen mit dem libanesischen Architekten Rani Al Rajji hat er sieben TeilnehmerInnen auf ihre individuellen „psychogeographischen Routen“ durch Beirut, die Hauptstadt des Libanon, geschickt...
 (Ein Auszug aus der Brochüre/24Seiten. Goethe Institut Libanon 2018 . click on a picture to enlarge)
 
 





Kunsthalle Mulhouse
Your North is My South | Mein Norden ist dein Süden | Mon Nord est Ton Sud

In einem gemeinsamen Ausstellungsprojekt spüren La Kunsthalle Mulhouse – Zentrum für zeitgenössische Kunst – und das Freiburger Museum für Neue Kunst der Frage nach, wie Räume die menschliche Wahrnehmung beeinflussen. Das Projekt ist aus einer lokalen Beobachtung entstanden: Mulhouse und Freiburg im Breisgau sind zwei geographisch nahe Städte, und doch definieren sie sich vielmehr über ihre Unterschiede als über ihre Ähnlichkeiten.
Für die Ausstellung habe ich mich mit dem Format von Zeitungsartikeln der "L'Alsace" und"Badische Zeitung" beschäftig. Ich freue mich beide Zeitungshäuser für das Projekt gewonnen zu haben. Nach Zugang auf die Zeitungsarchiv könnte ich einige wichtige und relevante Artikel für die Region Alsace und Baden-Württemberg finden, um sie in einer Extraausgabe zusammen gestellt aus beiden Zeitungen für die Ausstellung zu veröffentlich.

In a joint exhibition project, La Kunsthalle Mulhouse – Contemporary art center and the Museum für Neue Kunst in Freiburg investigate how spaces influence our perception. The project stemmed from local observation. Mulhouse and in Freiburg im Breisgau are two cities which are geographically close, and yet their differences are more striking than their similarities. 
with Bertille Bak, Chto Delat, Gil & Moti, Jan Kopp, Georgia Kotretsos, Katrin Ströbel, Youssef Tabti, Clarissa Tossin, Maarten Vanden Eynde

Mit der freundlichen Unterstützung des / the exhibition is supported by Fondation Entente Franco-Allemande, fonds PERSPEKTIVE pour l’art contemporain ; l’architecture (une initiative du Bureau des arts plastiques de l’Institut français, soutenu par le Ministère de la Culture et de la Communication) et du Goethe-Institut Strasbourg.

im Interview mit der Badische Zeitung

Exhibition Views.
museumfurneuekunst Artist Youssef Tabti created a special edition of the two daily newspapers @badische_zeitung and @lalsacefr for our joint exhibition project YOUR NORTH IS MY SOUTH / MON NORD EST TON SUD with @la_kunsthalle_mulhouse
For "Mon Nord est Ton Sud", Youssef Tabti shows a special edition of regional newspaper-an artwok specially commissioned for the exhibition. In the archives of "L'Alsace and the Badische Zeitung" he founded topics and information covered by the two newspapers, although their tones and even their slants may be different. The collect articles are shown in a special bilingual edition which, for the first time, binds the two newspaper together. 
Artist-in-Residence
Château de Millemont
 Exibition with Gilles Aubry and Youssef Tabti at Künstlerhaus-Hamburg FRISE


Work presented: Rhetoric - Hill of the Pnyx
Photographs of wall scribblings in a former Turkish prison (Sinop Fortress Prison*) corresponding to a plans the Hill of Pnyx in Athens. In the background: video-Interview with Christos Yannaras.
In his video work, which is part of his, project “Rhetoric - Hill of the Pnyx ”, renowned Greek philosopher and Theologian Christos Yannaras (born in Athens in 1935. Professor Emeritus of Philosophy at the Panteion University) gives his point of view from ancient Greek history. The text was deliberately spoken in Greek language, the language closest to the original language, ancient Greek. The language and location of this project are strongly symbolic and so go beyond their place and time. They are intended to remind us of how people all over the world have for centuries been fighting for the freedom of expression.  

*The Sinop Fortress Prison was featured in various stories and poems by notable Turkish writers, who served their sentence. Refik Halit Karay, Ahmet Bedevi Kuran, Refii Cevat Ulunay, Sabahattin Ali, Kerim Korcan, Nazım Hikmet and Zeyyat Selimoğlu are some of them to name.




-->






















“RHETORIC – Hill of the PNIX” 2017
Galerie Künstlerhaus-FRISE Hamburg 2017
Ausstellungsansicht: Bearbeitete Oberfläche einer Holzplatte, Fotografie auf verschiedene Transparentpapiere.
.
Inhalt: Gekritzel an Wände und Innenaufnahmen des ehemaligen Staatsgefängnis Cezaevi in Sinop, Schwarzes Meer, Nord Türkei.
Skizzen von Umrissen und archäologischen Planungen der PNYX in Athen, Griechenland



Gilles Aubry work:
“and who ears the desert”
 Twelve LP records are presented in the exhibition space, available for playback on three turntables.










Photographs on transparent paper
in the background video with Christos Yannaras
20mn. 




Work presented: "Self-immolation" Refers to setting oneself on fire, often as a form of protest or for the purposes of martyrdom or suicide. It has centuries-long traditions in some cultures, while in modern times it has become a type of radical political protest. "The suicidal attack is an extraordinary weapon of war whereas self-immolation is an extreme form of protest"*. As an act of protest, it is intended to be public in at least one of two senses: performed in a public place in view of other people, or accompanied by a written letter addressed to political figures or to the general public. I started to develop this project in 2011 during a protest in North Africa. It is very important to understand that I do not make the appology of this act.
On the contrary, I would like to call our conscience
for this theme which is a taboo in our society.


18 pictures on frames (Y. Tabti 2011) (29x31cm) 

Selbstverbrennung als Protest
"Selbstverbrennungen sind häufig öffentlich, dramatisch und eine Reaktion auf soziale und politische Konflikte. Daher werden sie für die Medien zu einem berichtenswerten Ereignis. Sie können als eine Form des altruistischen Suizids für einen kollektiven Zweck betrachtet werden. Im Gegensatz zu Selbstmordattentaten zielen sie im Normalfall nicht darauf ab, eine andere Person zu verletzen oder zu töten. Selbstanzündungen bekommen Aufmerksamkeit und werden aufgrund des besonders schmerzhaften Feuertods häufig als Martyrium betrachtet. Das Anliegen einer Selbstverbrennung wird häufig in einer Abschiedsnachricht ausgedrückt, die meist schriftlich verfasst wird. Durch ihre politischen Forderungen und Appelle sowie die Sichtweise auf den eigenen Tod unterscheiden sich diese Nachrichten stark von den Abschiedsbriefen nicht-politischer Suizide. Oft verfolgen sie eine komplexe politische Strategie, wie etwa in den Briefen von Jan Palach oder Artin Penik ersichtlich wird."
(source wikipedia & M. Biggs,* "Dying Without Killing (2005))


 "RHETORIC - HILL OF THE PNIX"

Maxim Gorki Theater-Palais am Festungsgraben
Berlin. Germany  11.11.17 - 26.11.17




Organised by Shermin Langhoff with Aljoscha Begrich, Çağla İlk, Erden Kosova, Tunçay Kulaoğlu, Elena Sinanina.

Der 3. Berliner Herbstsalon wird vom 11. bis 26. November eine öffentliche Probe für das Aufbegehren gegen Zuschreibungen, Verallgemeinerungen und Vereinfachungen sein. DESINTEGRIERT EUCH! ist die Überschrift über einem Parcours, der rund 100 bildende und darstellende Künstler*innen zu einer Probe in Widerständigkeit gegen vermeintliche Übersichtlichkeit zusammenbringt.
 

Works Presented


RHETORIC-Hill of the PNIX
Videoinstallation 2017 (with vinyl adhesive from the map of the Pnix and metal sculptures inspired by desk for the speaker. originally there are also a stone with the word "Bema" engraved in it-the Bema was used as an orator's platform in the ancien world)

Roter Salon im Palais am Festungsgraben. Berlin


RHETORIC – Hill of the PNIX marks the end of Youssef Tabti’s Istanbul trilogy. The work revolves around the theme of freedom of speech and democracy. Only the first two parts, however, could be completed in Istanbul. After the coup attempt in 2016, Tabti had to relocate the project to a neighbouring country – Greece. In Athens met with Christos Yannaras, a theologian and philosopher whose theses have caused controversy far beyond Greece. In the centre of the Pnix, the place of popular assemblies in ancient Athens, Yannaras reminds us of the rhetoric art of democracy and thus sensitizes us for the current threat to freedom of expression.










vinyl adhesive from the map of the PNYX.
Supported by Kulturakademie Tarabya (Auswärtiges Amt Berlin) and Goethe Institut Istanbul.