Ausstellung 25. Juni 2022 – 26. Juni 2022
Exhibition 25 June 2022 - 26 June 2022

#2 Diese Arbeit wird die Fortsetzung der Ausstellung sein, die 2019 im Heimgartenbund Atlona durchgeführt wurde.

 

Laubenland – Künstlerische Interventionen im Heimgartenbund Altona. Hamburg

 

AGORA/ ἀγορά 

Installation und Performance zu den Büchern „Menschenwürde“ und „Texte zur Freiheit“  2019 - 2022


In der Antike waren Lesungen und Diskussionen ein fester Bestandteil des Kulturlebens.
Die Bücher stehen im Garten zur Verfügung.
Sie können gelesen, Passagen können markieren werden und sind zur Anregung für Gespräche gedacht.

  

STORYTELLING. Beirut 2018

Bilderserie, die im Libanon im Archäologischen Museum in Beirut fotografiert wurde. Die Texte sind Auszüge aus dem Internet über verschiedene Ereignisse in der Welt.

Series of images photographed in Lebanon at the Beirut Museum of Archaeology. The texts are excerpts from the internet on various events in the world. 2 from 10 Panels. each 120 x 70 cm with scenes of the life of Achilles. (Sarcophagus from the necropolis of Tyre, 2nd century AD).

 

FRISE IM ALTONAER MUSEUM
KUNST | STUBE | BAUERN | RAUM


Ausstellung 26. November 2021 – 30. Mai 2022
Exhibition 26 November 2021 - 30 May 2022

Specific work for the exhibition at the Altonaer Museum (Die Keramik-Sammlung) in Hamburg.
Expulsion / Persecution / National commitment
hand painting. Delft style tiles, ceramic. 
with different patterns 2020
 










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Flucht und Migration prägten die Stadt- und Kulturgeschichte Hamburgs von der Neuzeit bis zur Gegenwart. Hamburg ist zentraler Flucht- und Transitort in zeithistorischen Migrationskontexten wie der französischen Emigration in den 1790ern und der Auswanderung in die USA ab 1800, aber auch für Flucht und Deportationen im Nationalsozialismus sowie Migrationsbewegungen nach 1945 bis heute. Altona verfolgte eine tolerantere Politik gegenüber Andersgläubigen als Hamburg. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert entwickelte sich die Hafenstadt Hamburg zu einem der wichtigsten Transitorte Europas und zur zweitgrößten Stadt Deutschlands. Quelle: Fluchtpunkt Hamburg. 

"Schon im 18. Jahrhundert exportierten norddeutsche Bauern ihre Ernte. Deshalb konnten sie die Wände ihrer Stuben mit teuren Fliesen aus den Niederlanden leisten. Die von Youssef Tabti neu gefertigten Fliesen verbinden die historische Austauschsituation auf mit der aktuellen Migrationsproblematik. Die mit modernen Techniken gefertigten Fliesen bringen den Wandschmuck norddeutscher Bauernstuben in die Gegenwart. Die prachtvollen historischen Fliesen aus den Niederlanden waren häufig mit biblischen Motiven verziert. Deren Themen wie z.B. Flucht und Vertreibung sind bis heute aktuell".

Altonaer Museum für Kunst und Kulturgeschichte.

 

Flight and migration have shaped Hamburg's urban and cultural history from modern times to the present. Hamburg is a central place of flight and transit in historical migration contexts such as French emigration in the 1790s and emigration to the USA from 1800 onwards, but also for flight and deportations under National Socialism and migration movements after 1945 until today. Altona pursued a more tolerant policy towards people of other faiths than Hamburg. In the second half of the 19th century, the port city of Hamburg developed into one of the most important transit points in Europe and the second largest city in Germany.

 
BASAKSEHIR
Kunstraum Kreuzberg Bethanien " Studio Bosporus" Berlin 
3.09 - 31.10.21 

ART OFF HAMBURG Kultursommer
01.08.21 - 04.09.21
 
EDVARD'S TAG
Künstlerhaus Lauenburg
"RETROSPECT!" Lauenburg/Elbe
4. September 2021

 New Publication : Selected works in the last decade. 

 

“...I realized either I was crazy or the world was crazy; and I picked on the world. And of course I was right.” 

       Jean-Louis Lebris de Kérouac                                                                           

 

 

" As a critic and curator based in Hamburg, Germany, I have followed Youssef’s work, which encompasses a wide range of media, for a number of years and have written about his soundscapes, installations, and video pieces, and have introduced these in the context of various exhibitions. What continues to fascinate me about his both complex and poetic approach as an artist are the sensitivity and intensity with which he addresses and investigates current and historical social and political questions, often conflating issues of the cultures that have formed his aesthetics and his view of our world in his work. Born in Paris as the son of a French mother and an Algerian father, and currently residing in the North German harbor city of Hamburg, Youssef conjoins his Northern Africa and his Western heritage in the themes he explores. His dual socialization has given him a unique, polyvalent perception that incorporates a simultaneous ‘inside’ and ‘outside’ awareness, which serves as a rich, multi-level basis for his art practice..." Dr. phil. Belinda Grace Gardner

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 Waiting for what (Sound Projekt)

In diesen digitalen Raum lade ich Sie ein, per Click von überall aus, dabei zu sein.

Schon seit einigen Jahren denke ich darüber nach, einige Klangcollagen zusammenzustellen, die auf einen einfachen Aufruf hin, angehört werden kann, ohne an einem festen geografischen Raum gebunden zu sein. Das ungewöhnliche Jahr 2021 hat mir ermöglicht einige Autoren*innen, die mich schon lang begleiten, zu vertonen.

 

Ich empfehle einen Kopfhörer zu benutzen, um eine optimale Soundqualität zu haben. 

 

 


 

Dieses Projekt wurde unterstützt durch den Hilfsfonds »Kultur hält zusammen« der Dorit & Alexander Otto- Stiftung und der Hamburgischen Kulturstiftung.

 Neue Produktion des Projekts  Rhetoric - Hill of the Pnix. 2017*


Prints auf Plexiglasscheiben von Kritzeleien an Wänden. 

Innenaufnahmen des ehemaligen Staatsgefängnis Cezaevi in Sinop, Schwarzes Meer, Nord Türkei. Das Gefängnis beherbergte viele Intellektuelle, die aus politischen Gründen angeklagt wurden. Als eines der ältesten Gefängnisse der Türkei wurde es 1887 in der inneren Festung der jahrhunderte alten Festung im nordwestlichen Teil von Kap Sinop errichtet.  Das Gefängnis wurde 1997 geschlossen und die Insassen in ein modernes Gefängnis in Sinop verlegt.

Das Sinop Fortress Prison wurde in verschiedenen Geschichten und Gedichten von namhaften türkischen Schriftstellern vorgestellt, die ihre Strafe dort verbüßten. Einige von ihnen sind Refik Halit Karay, Ahmet Bedevi Kuran, Refii Cevat Ulunay, Sabahattin Ali, Kerim Korcan und Nazim Hikmet .


Zum Vergrößern auf das Bild klicken.

*RHETORIC – Hill of the PNIX marks the end of Youssef Tabti’s Istanbul trilogy. The work revolves around the theme of freedom of speech and democracy. Only the first two parts, however, could be completed in Istanbul. After the coup attempt in 2016, Tabti had to relocate the project to a neighbouring country – Greece. In Athens met with Christos Yannaras, a theologian and philosopher whose theses have caused controversy far beyond Greece. In the centre of the Pnix, the place of popular assemblies in ancient Athens, Yannaras reminds us of the rhetoric art of democracy and thus sensitizes us for the current threat to freedom of expression.. for more informations see the Exibitions views in Berlin and Hamburg 2017


POLITICAL SUICIDE (Self-immolation)  

Diese Arbeit ist die Fortsetzung des Forschungsprojekt Self-immolation, 2011.
Nach Einladung im Rahmen eines Aufenthaltes im mare-Künstlerhaus, der ehemaligen Villa von Roger Willemsen, 2021.

Es ist noch immer Tabu darüber zu reden, zu forschen oder zu schreiben, obwohl es Suizid immer gegeben hat.


 

"Ich glaube aus ganzem Herzen, dass die Mönche, die sich verbrannten, nicht den Tod der Unterdrücker zum Ziel haben, sondern eine Veränderung ihrer Politik."

Thich Nhat Nanh: Ein Brief an Dr. Martin Luther King. 1965

 

Selbstverbrennungen sind häufig öffentlich, dramatisch und eine Reaktion auf soziale und politische Konflikte. Daher werden sie für die Medien zu einem berichtenswerten Ereignis. Sie können als eine Form des altruistischen Suizids für einen kollektiven Zweck betrachtet werden. Im Gegensatz zu Selbstmordattentaten zielen sie im Normalfall nicht darauf ab, eine andere Person zu verletzen oder zu töten. Selbstanzündungen bekommen Aufmerksamkeit und werden aufgrund des besonders schmerzhaften Feuertods häufig als Martyrium betrachtet. Das Anliegen einer Selbstverbrennung wird häufig in einer Abschiedsnachricht ausgedrückt, die meist schriftlich verfasst wird. Durch ihre politischen Forderungen und Appelle sowie die Sichtweise auf den eigenen Tod unterscheiden sich diese Nachrichten stark von den Abschiedsbriefen nicht-politischer Suizide. Oft verfolgen sie eine komplexe politische Strategie, wie etwa in den Briefen von Jan Palach oder Artin Penik* ersichtlich wird.  



  Umschlag und innerer Seiten der Brochüre. 24 Seiten. 15x21cm. Zum Vergrößern auf das Bild klicken.


  

 ORNETTE: Made in America 1985 - 2021. Acrylglas 60x60 cm  




Diese Arbeit „Ornette, Made in Americaträgt den gleichnamigen Titel, wie der  Dokumentarfilm (1985) von Shirley Clarke über den Jazz Musiker Ornette Coleman.

Coleman’s Musik begleitet mich seit viel Jahren und sein Stil hat immer wieder großen Einfluss auf meine Denkweise. In dem Film ist dieses Bild als Leitmotiv Coleman‘s Musik und Lebensstill zu sehen. Die einfachen Formen und Farben haben etwas Okkultisches, die häufig unbewusst in meiner Arbeit wiederzufinden sind.


Fotodruck auf Acrylglas  60x60cm




Renewal Project realized on the Hill of Monte Verità in Ascona 2015 is based on the concept of Rudolf Laban (Kinetography)  (click on a picture to enlarge). 

 
Work in progress. unvollendetes, noch aktuelles Werk.

„Es gibt nichts, was seine Form behält; denn die Natur, der Erfinder, würde für immer Formen aus anderen Formen ziehen. . . der Tod ist nur das Ende des alten Staates; eine Sache verschiebt sich hier, eine andere dort; und doch ist die Gesamtheit aller Dinge dauerhaft. “-Ovid. “Die Metamorphosen”.

Geschrieben vermutlich ab dem Jahr 1 oder 3 n. Chr. bis um 8 n. Chr.

 


 Video 2015 (screenshot)

 

 

 

 

 Urbanisierung, Ressourcenknappheit, Artensterben, Ozeanversauerung, Bodenerosion: Der Mensch ist spätestens seit der industriellen Revolution zum bestimmenden Faktor für das globale Ökosystem geworden. Umweltauswirkungen betreffen den ganzen Planeten und sind mit allen Geoprozessen der Erde verwoben.

Bereits vor hundert Jahren versuchten einige Pioniere, der modernen Zivilisation zu entkommen und ein Leben ohne gesellschaftliche Zwänge zu führen. In Ascona, im Südosten der Schweiz, gründeten Ida Hofmann und ihr Freund Henri Oedenkoven eine Gemeinschaft, die sie Monte Verità - „Berg der Wahrheit“ genannten.

 




2018 begleitete mich die Journalistin Anna Seibt vom Deutschlandfunk durch Beirut. Ihr Auftrag war mein Kunstprojekt und meine Kollegen Vorort zu interviewen und zu berichten.

Der Beitrag wurde nochmals gesendet und befindet sich wieder im Podcast

 



 
Psychogeographic exploration. 2015
 
Die Psychogeographische Forschung findet an der Schnittstelle der Fachgebiete Kunst, Geographie und Psychologie statt.

Ich hatte bereits die Möglichkeit das Konzept in mehreren Ländern (Bratislava, Istanbul, Beirut) mit verschieden Gruppen durchzuführen. 

Die wichtigste Voraussetzung dieses partizipative Projekt in einer besonderen Region entwickeln zu können, ist die Zusammenarbeit mit Einwohnern/innen der Region.