Premiere der Videoinstallation von Youssef Tabti, Friedhofskapelle

Kapelle auf dem Friedhof Bernadottestraße Hamburg
6. Juni - 12. Juni 2010

« Die protestantische Kirche versteht sich als eine „Kirche des Wortes“. Alles, was mit Bildern zu tun hatte, wurde kirchlicherseits über Jahrhunderte hinweg kaum beachtet oder kritisch beäugt bis verboten.
In den letzten Jahren hat im Verhältnis von Kunst, Kultur und Kirche ein Umdenken stattgefunden. Vorangetrieben wurde dies von Personen, die auf Seiten der Theologie wie auf Seiten der Kunst immer den Dialog miteinander gesucht haben, als Grenzgänger wie auch als überzeugte Vertreter ihrer Zunft. »* Dr. Julia Helmke, Pastorin, Hannover


Wie transformiert zeitgenössische Kunst zentrale Inhalte christlicher Überlieferung? Und welche Rolle spielt die Kunst im interkulturellen und interreligiösen Dialog?
Nach der Videoarbeit die « Zwei Blauen Augen » 2005 (3. Triennale der Fotografie) und « MUEZZIN »2007, (10.International Biennal in Istanbul) möchte der Künstler Youssef Tabti nun die Reihe mit einer Arbeit zu Identifikationsformen des Christlichen fortführen.
Anlässlich des 150-jährigen Bestehens des Friedhofes in der Bernadottestraße haben wir Herrn Youssef Tabti eingeladen, in der Kapelle des Friedhofs Bernadottestraße eine temporäre Arbeit zu realisieren.


Ansicht der Raum-Klanginstallation.
Rückprojektion auf Leinwand in der Mitte des Raumes hängend mit
synchronisierter Tonspur.
Fadenvorhang und Diskokugel

altonale Kunstpreis 2010

Am Donnerstag, den 10. Juni 2010, wurde der diesjährige Preis, der von der Behörde für Kultur, Sport und Medie- Stadt Hamburg gestiftet ist in der Alfred Schnittke Akademie International verliehen.
Der Gewinner des Kunstpreises ist Youssef Tabti - Viedeokünstler und Fotograf - mit einer multimedialen Videoinstallation zu betrachten in der Nautilus Buchhandlung, Friedensallee 9