Work presented: "Self-immolation" Refers to setting oneself on fire, often as a form of protest or for the purposes of martyrdom or suicide. It has centuries-long traditions in some cultures, while in modern times it has become a type of radical political protest. "The suicidal attack is an extraordinary weapon of war whereas self-immolation is an extreme form of protest"*. As an act of protest, it is intended to be public in at least one of two senses: performed in a public place in view of other people, or accompanied by a written letter addressed to political figures or to the general public. I started to develop this project in 2011 during a protest in North Africa. It is very important to understand that I do not make the appology of this act.
On the contrary, I would like to call our conscience
for this theme which is a taboo in our society.


18 pictures on frames (Y. Tabti 2011) (29x31cm) 

Selbstverbrennung als Protest
"Selbstverbrennungen sind häufig öffentlich, dramatisch und eine Reaktion auf soziale und politische Konflikte. Daher werden sie für die Medien zu einem berichtenswerten Ereignis. Sie können als eine Form des altruistischen Suizids für einen kollektiven Zweck betrachtet werden. Im Gegensatz zu Selbstmordattentaten zielen sie im Normalfall nicht darauf ab, eine andere Person zu verletzen oder zu töten. Selbstanzündungen bekommen Aufmerksamkeit und werden aufgrund des besonders schmerzhaften Feuertods häufig als Martyrium betrachtet. Das Anliegen einer Selbstverbrennung wird häufig in einer Abschiedsnachricht ausgedrückt, die meist schriftlich verfasst wird. Durch ihre politischen Forderungen und Appelle sowie die Sichtweise auf den eigenen Tod unterscheiden sich diese Nachrichten stark von den Abschiedsbriefen nicht-politischer Suizide. Oft verfolgen sie eine komplexe politische Strategie, wie etwa in den Briefen von Jan Palach oder Artin Penik ersichtlich wird."
(source wikipedia & M. Biggs,* "Dying Without Killing (2005))