Ausstellungen: Im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Hamburg und Marseille
Centre Photographique Marseille 13 -15 September & Galerie du Tableau bei Bernard Plasse 16 - 27 September 2019 


"Heute bin ich zufrieden, wieder zu spielen. Ich bin immer noch ein Opfer des Schachs. Es hat all die Schönheit der Kunst und vieles mehr. Es kann nicht vermarktet werden. Schach ist reiner als die Kunst in ihrer sozialen Stellung. Die Schachfiguren sind die Blockschrift, die Gedanken prägen, obwohl sie eine visuelle Gestaltung auf dem Schachbrett bilden, äußern sie ihre abstrakte Schönheit wie ein Gedicht … Ich bin zu dem persönlichen Schluss gekommen, dass nicht alle Künstler Schachspieler sind, aber alle Schachspieler Künstler sind.“ M. Duchamp


Konzept:
Die Ausstellungen sind eine künstlerische „work in progress“  Forschungsarbeit über Marcel Duchamp als Schachspieler. Das Projekt ist hauptsächlich fokussiert auf die Teilnahme Duchamps an der Schacholympiade in Hamburg 1930 .  Die Olympiade fand, im noch heute existierenden Gebäude "Das Logenhaus der Provinzialloge von Niedersachsen" am Hamburger Dammtor statt.

Einladungskarte
Zwischen 1928 und 1933 beschäftigte Marcel Duchamp sich hauptsächlich mit dem Schachspiel.
Nach und nach interessierte er sich weniger für die Diskussion über Literatur und Malerei, sondern entwickelte eine Leidenschaft für das Schachspiel. Es war der Zeitpunkt, als er Mitglied des berühmten Marshall Chess Club in New York wurde .
3D Schachfiguren von Marcel Duchamp "Buenos Aires" 
In der Zeit nahm er mit der französischen Nationalmannschaft an der inoffiziellen Schacholympiade 1924 in Paris und vier offiziellen Schacholympiaden teil: 1928 in Den Haag, 1930 in Hamburg, 1931 in Prag und 1933 in Folkestone.

Für die Ausstellungen in Marseille, habe ich mit Hilfe eines 3D Druckers unter Zuhilfenahme von Vorlagen alter Fotoaufnahmen das Originalspielset der Schachfiguren "Buenos Aires" von 1918/1919 anfertigen lassen. 


Außerdem zu sehen sind:
-Ein konzipierter animierter Film der unterschiedlichen Spiele gegen den damaligen Schachweltmeister Frank Marshall (U.S.A), während der Olympiade in Hamburg 1930 
-Einige wenige bis unbekannte Fotografien mit M. Duchamp als Schachspieler 
-Große Diagramme und Grafikarbeiten.


Animierte Schachpartie gegen F. Marshall von 1930 Hamburg


Das Projekt bleibt offen für weitere Arbeiten.

mit freundlicher Unterstützung von
                    



Die Auflösungserscheinungen und Verflüchtigungen unserer Gegenwart bilden die ephemeren Koordinaten von RADICAL TWILIGHT. Expeditionen in die Grauzonen der Wirklichkeit. Ausgangspunkt ist die rasende Beschleunigung unserer Alltagswelt, die sich zunehmend dem Zugriff entzieht. Die Ausstellung begibt sich in die toten Winkel abseits der Datenhighways und glatten Useroberflächen auf die Spur der verborgenen Wirklichkeiten und Wahrheiten hinter dem allgegenwärtigen Rauschen der Bilder und Worte. In den Grauzonen und Paralleldimensionen an den Rändern, Kehr- und Unterseiten der Realität schärfen sich die Konturen einer erweiterten Wahrnehmung: Das Unheimliche, Ver- borgene, Geheimnisvolle und Undurchsichtige wird zur Reflexions- und Reibefläche gesteigerter Klarsicht. 
 
The phenomena of dissolution and dissipation that permeate our present-day world form the ephemeral coordinates of RADICAL TWILIGHT. Expeditions into the Gray Zones of Reality.
The point of departure is the rapid acceleration of our everyday environment, which is becoming increasingly elusive.
The exhibition explores the blind spots beyond the data high- ways and smooth user interfaces, tracing the hidden realities and truths behind the omnipresent flow of images and words. In the gray zones and parallel dimensions on the edges, inversions, and undersides of reality, the contours of perception sharpen: the uncanny, the hidden, the mysterious, and the opaque manifest themselves as sites of reflection and friction that lead to an enhanced state of lucidity.
g : 21.06.2019, 19 h Mit / With: Maksim Artemiev, Ina Arzensek, Gleb Bas, Sarah-Christina Benthien, Carly May Borgstrom, Peter Boué, Kyung-hwa Choi-ahoi, Dorothee Daphi, Cordula Ditz, Friedrich Einhoff, Christiany Erler, Jasmine Fan, Uli M. Fischer, Jivan Frenster, Julia Gröning, Hinrich Gross, Ole Henrik Hagen, Dorothea Heinrich, Anke Herrmann, Achim Hoops, David Huss, Daniel Jasser, Hannimari Jokinen, Andrija Jovanović, Ralf Jurszo, Naho Kawabe, Katharina Kohl, Joschka Korn, Lumi Lausas, Jochen Lempert, Almut Linde, Filipe Lippe, Marc Lüders, Chantal Maquet, Matthias Meyer, Sabine Mohr, Luka Papić, Daniel Puiggròs Coll, Thomas Rieck, Alexander Rischer, Diana Sánchez, Susanne Sander, Patrícia Sanhudo, Sylvia Schultes, Jana Schumacher, Aron Sekelj, Silke Silkeborg, Malte Stienen, Klara Stoyanova, Youssef Tabti, Nikos Valsamakis.
Bild / Image: Achim Hoops, Untitled, Digitalzeichnung / digital drawing, 2019 ( Detail )
Kuratorin / Curator: Belinda Grace Gardner

Laubenland – Künstlerische Interventionen im Heimgartenbund Altona. Hamburg

 

  
AGORA/ ἀγορά 

 Installation und Performance zu den Büchern 

„Menschenwürde“ und „Texte zur Freiheit“

In der Antike waren Lesungen und Diskussionen ein fester Bestandteil des Kulturlebens.
Die Bücher stehen im Garten zur Verfügung.
Sie können gelesen werden und sind zur Anregung für Gespräche gedacht.

  

 

 

 

ANLEITUNG ZUM PROJEKT:

1/ Bitte nehmen Sie sich ein Buch und genießen Sie die Lektüre auf einem Kissen im Garten.

Optionen :

2/ Sie können einen Marker nehmen und Passagen, die Sie mögen, markieren.






















Die Aktion »Laubenland 2019« findet als Parallel-Veranstaltung der kunst altonale im Rahmen der diesjährigen altonale21 statt.


(Installation View Institut Français Hamburg 2019 with video by Matthias Meyer)
work presented:
"EDVARDS TAG- Vom Warten auf den versprochenen Augenblick (2008)" ist der Titel der multimedialen Photoinstallation des Videokünstlers und Photographen Youssef Tabti. Gemeinsam mit dem Schriftsteller Alexander Häusser* entstand eine Geschichte für sieben Photographien und eine Stimme.
Diese Präsentation ist ein Versuch einer anderen Art der Inszenierung, ein Konzept, indem mehrere Ebenen sich entfalten können.

Raum-,Klanginstallation mit Plakat, Schallplattenspieler, Cover, Buch, Leuchtkasten / Großbild-Dia 
 Galerie der Villa

WATERLOO 

Mit Silke Marohn



Eröffnung
Freitag 5. April 2019 · 18 Uhr

Künstlergespräch
Donnerstag 11. April 2019· 19 Uhr
Mit Silke Marohn und Youssef Tabti
Moderation: Peter Heidenwag

Führungen
Donnerstag 25. April 2019· 18 Uhr
Samstag 4. Mai 2019· 16 Uhr

Finissage
Donnerstag. 9. Mai 2019 · 18 Uhr

Die Ausstellung ist nicht jugendfrei.

Galerie der VillaBellealliancestr. 35 · 20259 Hamburg

mit freundlicher Unterstützung der Kulturbehörde Hamburg