Upcoming exhibition will be held in November. 


Specific work for the exhibition at the Altonaer Museum (Die Keramik-Sammlung) in Hamburg 2021
Expulsion / Persecution / National commitment
hand painting. Delft style tiles, ceramic. 
with different patterns
 








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Flucht und Migration prägten die Stadt- und Kulturgeschichte Hamburgs von der Neuzeit bis zur Gegenwart. Hamburg ist zentraler Flucht- und Transitort in zeithistorischen Migrationskontexten wie der französischen Emigration in den 1790ern und der Auswanderung in die USA ab 1800, aber auch für Flucht und Deportationen im Nationalsozialismus sowie Migrationsbewegungen nach 1945 bis heute. Altona verfolgte eine tolerantere Politik gegenüber Andersgläubigen als Hamburg. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert entwickelte sich die Hafenstadt Hamburg zu einem der wichtigsten Transitorte Europas und zur zweitgrößten Stadt Deutschlands. Quelle: Fluchtpunkt Hamburg. 





 New Publication : Selected works in the last decade. 

 

                           “...I realized either I was crazy or the world was crazy; and I picked on the world.
                                                                                And of course I was right.” Jean-Louis Lebris de Kérouac

 

 

 

" As a critic and curator based in Hamburg, Germany, I have followed Youssef’s work, which encompasses a wide range of media, for a number of years and have written about his soundscapes, installations, and video pieces, and have introduced these in the context of various exhibitions. What continues to fascinate me about his both complex and poetic approach as an artist are the sensitivity and intensity with which he addresses and investigates current and historical social and political questions, often conflating issues of the cultures that have formed his aesthetics and his view of our world in his work. Born in Paris as the son of a French mother and an Algerian father, and currently residing in the North German harbor city of Hamburg, Youssef conjoins his Northern Africa and his Western heritage in the themes he explores. His dual socialization has given him a unique, polyvalent perception that incorporates a simultaneous ‘inside’ and ‘outside’ awareness, which serves as a rich, multi-level basis for his art practice..." Dr. phil. Belinda Grace Gardner

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 Waiting for what (Sound Projekt)

In diesen digitalen Raum lade ich Sie ein, per Click von überall aus, dabei zu sein.

Schon seit einigen Jahren denke ich darüber nach, einige Klangcollagen zusammenzustellen, die auf einen einfachen Aufruf hin, angehört werden kann, ohne an einem festen geografischen Raum gebunden zu sein. Das ungewöhnliche Jahr 2021 hat mir ermöglicht einige Autoren*innen, die mich schon lang begleiten, zu vertonen.

 

Ich empfehle einen Kopfhörer zu benutzen, um eine optimale Soundqualität zu haben. 

 

 


 

Dieses Projekt wurde unterstützt durch den Hilfsfonds »Kultur hält zusammen« der Dorit & Alexander Otto- Stiftung und der Hamburgischen Kulturstiftung.

 Neue Produktion des Projekts  Rhetoric - Hill of the Pnix. 2017*


Prints auf Plexiglasscheiben von Kritzeleien an Wänden. 

Innenaufnahmen des ehemaligen Staatsgefängnis Cezaevi in Sinop, Schwarzes Meer, Nord Türkei. Das Gefängnis beherbergte viele Intellektuelle, die aus politischen Gründen angeklagt wurden. Als eines der ältesten Gefängnisse der Türkei wurde es 1887 in der inneren Festung der jahrhunderte alten Festung im nordwestlichen Teil von Kap Sinop errichtet.  Das Gefängnis wurde 1997 geschlossen und die Insassen in ein modernes Gefängnis in Sinop verlegt.

Das Sinop Fortress Prison wurde in verschiedenen Geschichten und Gedichten von namhaften türkischen Schriftstellern vorgestellt, die ihre Strafe dort verbüßten. Einige von ihnen sind Refik Halit Karay, Ahmet Bedevi Kuran, Refii Cevat Ulunay, Sabahattin Ali, Kerim Korcan und Nazim Hikmet .


Zum Vergrößern auf das Bild klicken.

*RHETORIC – Hill of the PNIX marks the end of Youssef Tabti’s Istanbul trilogy. The work revolves around the theme of freedom of speech and democracy. Only the first two parts, however, could be completed in Istanbul. After the coup attempt in 2016, Tabti had to relocate the project to a neighbouring country – Greece. In Athens met with Christos Yannaras, a theologian and philosopher whose theses have caused controversy far beyond Greece. In the centre of the Pnix, the place of popular assemblies in ancient Athens, Yannaras reminds us of the rhetoric art of democracy and thus sensitizes us for the current threat to freedom of expression.. for more informations see the Exibitions views in Berlin and Hamburg 2017


 ORNETTE: Made in America 1985 - 2021. Acrylglas 60x60 cm  




Diese Arbeit „Ornette, Made in Americaträgt den gleichnamigen Titel, wie der  Dokumentarfilm (1985) von Shirley Clarke über den Jazz Musiker Ornette Coleman.

Coleman’s Musik begleitet mich seit viel Jahren und sein Stil hat immer wieder großen Einfluss auf meine Denkweise. In dem Film ist dieses Bild als Leitmotiv Coleman‘s Musik und Lebensstill zu sehen. Die einfachen Formen und Farben haben etwas Okkultisches, die häufig unbewusst in meiner Arbeit wiederzufinden sind.


Fotodruck auf Acrylglas  60x60cm





2018 begleitete mich die Journalistin Anna Seibt vom Deutschlandfunk durch Beirut. Ihr Auftrag war mein Kunstprojekt und meine Kollegen Vorort zu interviewen und zu berichten.

Der Beitrag wurde nochmals gesendet und befindet sich wieder im Podcast

 


Teil des Konzepts: Psychogeographic exploration. 2015
 
Die Psychogeographische Forschung findet an der Schnittstelle der Fachgebiete Kunst, Geographie und Psychologie statt.

Ich hatte bereits die Möglichkeit das Konzept in mehreren Ländern (Bratislava, Istanbul, Beirut) mit verschieden Gruppen durchzuführen. 

Die wichtigste Voraussetzung dieses partizipative Projekt in einer besonderen Region entwickeln zu können, ist die Zusammenarbeit mit Einwohnern/innen der Region.


Contribution for the campaign What Did Kavala do?

 (will be published on 01.10.2020)

Video © Farbe, Ton, 0:50 min. 2020

Osman Kavala is a Turkish philanthropist, a socially responsible businessperson, a peace and human rights defender and, above all, an activist and advocate for civil society. Since November 1st 2017, he has been unjustly detained in the high security prison in Silivri, despite the European Court of Human Rights (ECHR) demanding his immediate release.

One may wonder: What did Kavala do? This question is raised by “Artists United for Osman Kavala”, an initiative of film-maker Fatih Akin and theatre-maker Shermin Langhoff, supported by other artists, intellectuals, friends, comrades, human rights defenders, cultural entrepreneurs, journalists and other members of civil society.

In short video messages, various people tell the story of how Osman Kavala has engaged with their specific project or touched them otherwise. The result is a mosaic of numerous initiatives that Osman Kavala has supported, many diverse stories of encounters and a polyphony of confessions of friendship and missing.

The contributions reveal Osman Kavala as an individual who tirelessly worked to bring people with different perspectives together in dialogue, through initiatives in arts and culture and cultural collaborations in Turkey and internationally. Each day we will share another video message and we will not stop until Osman Kavala is free.

https://artistsunitedforosmankavala.com.


"Vom Feld"

"Une version Française est disponible sur ce Lien"


"Heute bin ich zufrieden, wieder zu spielen. Ich bin immer noch ein Opfer des Schachs. Es hat all die Schönheit der Kunst und vieles mehr. Es kann nicht vermarktet werden. Schach ist reiner als die Kunst in ihrer sozialen Stellung. Die Schachfiguren sind die Blockschrift, die Gedanken prägen, obwohl sie eine visuelle Gestaltung auf dem Schachbrett bilden, äußern sie ihre abstrakte Schönheit wie ein Gedicht … Ich bin zu dem persönlichen Schluss gekommen, dass nicht alle Künstler Schachspieler sind, aber alle Schachspieler Künstler sind.“ M. Duchamp


Konzept:
Die Ausstellungen sind eine künstlerische „work in progress“  Forschungsarbeit über Marcel Duchamp als Schachspieler. Das Projekt ist hauptsächlich fokussiert auf die Teilnahme Duchamps an der Schacholympiade in Hamburg 1930 .  Die Olympiade fand, im noch heute existierenden Gebäude "Das Logenhaus der Provinzialloge von Niedersachsen" am Hamburger Dammtor statt.

Einladungskarte
Zwischen 1928 und 1933 beschäftigte Marcel Duchamp sich hauptsächlich mit dem Schachspiel.
Nach und nach interessierte er sich weniger für die Diskussion über Literatur und Malerei, sondern entwickelte eine Leidenschaft für das Schachspiel. Es war der Zeitpunkt, als er Mitglied des berühmten Marshall Chess Club in New York wurde .
3D Schachfiguren von Marcel Duchamp "Buenos Aires" 
In der Zeit nahm er mit der französischen Nationalmannschaft an der inoffiziellen Schacholympiade 1924 in Paris und vier offiziellen Schacholympiaden teil: 1928 in Den Haag, 1930 in Hamburg, 1931 in Prag und 1933 in Folkestone.


Ansicht der Ausstellung: Centre Photographique Marseille 2019











Für die Ausstellungen in Marseille, habe ich mit Hilfe eines 3D Druckers unter Zuhilfenahme von Vorlagen alter Fotoaufnahmen das Originalspielset der Schachfiguren "Buenos Aires" von 1918/1919 anfertigen lassen. 













Außerdem zu sehen sind:
 
 
-Ein konzipierter animierter Film der unterschiedlichen Spiele gegen den damaligen Schachweltmeister Frank Marshall (U.S.A), während der Olympiade in Hamburg 1930 
-Einige wenige bis unbekannte Fotografien mit M. Duchamp als Schachspieler 
-Große Diagramme und Grafikarbeiten. 
       



Das Projekt bleibt offen für weitere Arbeiten. 



Projekt im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Hamburg und Marseille
Centre Photographique Marseille 13 -15 September & Galerie du Tableau bei Bernard Plasse 16 - 27 September 2019 



Mit freundlicher Unterstützung von


                    

Laubenland – Künstlerische Interventionen im Heimgartenbund Altona. Hamburg

 

  
AGORA/ ἀγορά 

 Installation und Performance zu den Büchern 

„Menschenwürde“ und „Texte zur Freiheit“

In der Antike waren Lesungen und Diskussionen ein fester Bestandteil des Kulturlebens.
Die Bücher stehen im Garten zur Verfügung.
Sie können gelesen, Passagen können markieren werden und sind zur Anregung für Gespräche gedacht.

  

 


Die Aktion »Laubenland 2019« findet als Parallel-Veranstaltung der kunst altonale im Rahmen der diesjährigen altonale21 statt.

work presented:
"EDVARDS TAG- Vom Warten auf den versprochenen Augenblick (2008)" ist der Titel der multimedialen Photoinstallation des Videokünstlers und Photographen Youssef Tabti. Gemeinsam mit dem Schriftsteller Alexander Häusser* entstand eine Geschichte für sieben Photographien und eine Stimme.
Diese Präsentation ist ein Versuch einer anderen Art der Inszenierung, ein Konzept, indem mehrere Ebenen sich entfalten können.

Raum-,Klanginstallation mit Plakat, Schallplattenspieler, Cover, Buch, Leuchtkasten / Großbild-Dia 

(Installation View Institut Français Hamburg 2019 with video by Matthias Meyer)

(Photo, please click to enlarge)

Istanbul Trilogie
2015 2016 2017 

“...I realized either I was crazy or the world was crazy; and I picked on the world.
And of course I was right.” Jean-Louis Lebris de Kérouac

„Da wurde mir klar, dass entweder ich verrückt war oder die Welt. Und ich tippte auf die Welt. Und natürlich hatte ich recht.“    
Jean-Louis Lebris de Kérouac 

Die drei in der Kulturakademie Tarabya in Istanbul entwickelten Projekte standen unter dem Einfluss der sich massiv verändernden politischen Situation während Youssef Tabtis Aufenthalts und sind Ausdruck einer Auseinandersetzung mit den Geschehnissen in der Türkei. 
The three projects developed at the Tarabya Cultural Academy in Istanbul were influenced by the massively changing political situation during Youssef Tabti's stay and are an expression of a confrontation with the events in Turkey.
 (Ein Auszug aus dem Katalog Kulturakademie Tarabya. 2018 . click on a picture to enlarge)
I

Basaksehir - Psychogeographic exploration Istanbul #2. 2015
-Galerie REM Artspace, Istanbul, Turkey 2016 
-Mimar Sinan Fine Arts University Istanbul. Turkey 2017

Kriegsspiel. 2016
-6. Sinopale (Biennale), Sinop. Turkey 2017
-Hamburger Bahnhof-Museum für Gegenwart-Berlin 2018
-8.Salon Hamburg. Germany 2019
-Kunsthaus Hamburg. Germany 2020

Rhetoric - Hill of the Pnix. 2017
-3. Berliner Herbstsalon. Gorki Theater Berlin. 2017
-Frise-Künstlerhaus Hamburg. 2017



 
III
II















Texte écrit par Tunçay Kulaoglu
Traduit de l'Allemand pour l'exposition à La Kunsthalle de Mulhouse. 01.06 au 28.08.2020
 

La Kunsthalle Mulhouse - Centre d'art contemporain 

Vom 1. Juni bis 23. August 2020

suivre le lien pour lire la version française intégrale du texte sur "Istanbul Trilogie" traduit de l'Allemand pour l'exposition à La Kunsthalle de Mulhouse.

Youssef Tabti, Istanbul Trilogie 2015 2016 2017


Durant son séjour à l’Académie culturelle de Tarabya à Istanbul Youssef Tabti a développé trois projets influencés par la situation politique en cours de mutation. Ils sont ainsi l’expression d’une confrontation avec les événements en Turquie.

«C’est là que j’ai réalisé que soit j’étais fou, soit le monde l’était. Et je pariais sur le monde. Et, bien sûr, j’avais raison.»   Jean-Louis Lebris de Kérouac

 
Kriegsspiel 
Kriegsspiel, Istanbul Trilogie Teil II (2016/17)

PERFORMANCE

KULTURAKADEMIE TARABYA ZU GAST IN BERLIN
Unter dem Titel Studio Bosporus findet erstmals eine Werkschau der Stipendiatinnen und Stipendiaten des Jahrgangs 2017/18 der Kulturakademie Tarabya im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin statt.
  
Den zweiten Teil seiner Trilogie realisierte Tabti auf der Sinopale in Sinop, einer Stadt an der Schwarzmeerküste, in der nach einer letztes Jahr türkeiweit durchgeführten Umfrage die glücklichsten Menschen des Landes leben sollen. Hier inszenierte er das Kriegsspiel, ein Gesellschaftsspiel, in dem es nicht um die Eroberung von Territorien geht, sondern darum, den Feind zu besiegen. Auch diese Arbeit bezieht sich auf die Situationistische Internationale, im Besonderen auf Guy Debord, der das Brettspiel, das Ende des 18. Jahrhunderts am preußischen Hof entwickelt wurde, nicht als „Krieg“, sondern als „Brechung der Kommunikation“ verstand und weiter- entwickelte. weitere informationen über das Spiel finden sie hier
(Auszug aus dem Katalog "kulturakademie Tarabya 2016/2017")

This project is a game that I developed in June 2016 for the Art Biennial Sinopale 6 in Sinop,Turkey. The aim of the game is to play with several people in several places of the city during the Biennial.
This is a strategy game with own handcrafted pieces inspired by the research of the French essayist Guy Debord (1931-1994) in 1965, but not published for many years. 



(click on a picture to enlarge)